Kommentar von DANIEL SCHULZ
Wolfgang Schäuble hatte recht. Nach der lauten Ablehnung des von ihm gewünschten BKA-Gesetzes durch die SPD fand er: Die Sozialdemokraten machen einen großen Wirbel um nichts. Nach der aktuellen Einigung zeigt sich: Genau so ist es.
Die SPD in den Ländern hat sehr viel Lärm geschlagen, als ihre Innenminister das BKA-Gesetz zu Fall brachten. Was zeigten die Sozialdemokraten da für Posen! In Sachsen hatte die Landes-SPD in einem radikalen Antrag gar beschlossen, die Online-Durchsuchung in Gänze abzulehnen. Andere Verbände waren weniger deutlich, spielten aber auch gerne die Rolle des Datenschützers - zumindest für einige Tage. Gestern bekundeten die Sachsen als erste der rebellischen Landesparteien, sie hätten mit der neuen Fassung des Gesetzes kein Problem mehr. Der kurze Ausflug der SPD ins Land der Bürgerrechtler ist also vorbei. Gebracht hat er wenig.
So sollen angeblich die Zuständigkeiten des Bundeskriminalamtes genauer geregelt worden sein. Das ist mitnichten der Fall; es wurde nur der Wortlaut dieses Abschnittes verändert. Auch die Eilentscheidung ist vom Tisch. Was bedeutet, dass jetzt teilweise fachfremde Richter in äußerst kurzer Zeit darüber entscheiden müssen, in welche Computer das BKA eindringen darf. Dass diese Richter unter Zeitdruck groß nachfragen, wenn die Kriminalisten in einen Computer eindringen wollen, ist zu bezweifeln.
Eine wirklich und positive Veränderung hätte die SPD bewirken können, wenn sie etwa das Berufsgeheimnis von Ärzten, Anwälten und Journalisten besser geschützt hätte. Die dürfen jetzt nämlich ausspioniert werden, wenn der Bestand der Republik gefährdet ist oder Gefahr für Leib und Leben besteht. Beide Gründe lassen sich bei Bedarf weit interpretieren. Sie hätte auch die Online-Durchsuchung ablehnen und mit Bürgerrechtsthemen in den Wahlkampf gehen können. Aber leider sind sich Union und SPD einig, dass Sicherheit im Zweifel vor Freiheit geht.
Die Rebellion der SPD fand damit allein aus Imagegründen statt. Für diejenigen, die auf ernsthafte Verbesserungen bei Datenschutz und Bürgerrechten gehofft hatten, geht ihr Wert nahezu gegen null.
Der brachiale Sparkurs in Griechenland verstärkt die Wirtschafts- und Schuldenkrise. Wie soll das Land seine Schulden abbauen, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? von Nicola Liebert
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
05.12.2008 11:19 | Schulz
Wenn das so weiter geht steht wohl zu befürchten das die Terroristen von morgen das gleiche Schicksal erleiden werden das j ...