Kommentar von ALKE WIERTH
Da marschieren hunderte erbitterte Abtreibungsgegner am Samstag durch die Stadt. Mit christlichen Symbolen und religiösen Begründungen fordern sie die Änderung bestehenden Rechts, das nach ihrem Verständnis zu liberal ist. Natürlich gibt es eine Gegendemo - das ist gut und wichtig. Und dennoch nimmt die breite Öffentlichkeit das Ereignis wohl eher gelassen: Das sind halt so ein paar Spinner.
Nur mal angenommen, es handelte sich nicht um christliche, sondern um muslimische Fundamentalisten, die da ihr Recht auf freie Meinungsäußerung geltend machten. Man kann sich leicht vorstellen, welch erregte Debatte dann losbräche: Die grundsätzliche Rückständigkeit des Islams, seine Unfähigkeit zu Demokratie und Toleranz würden beschworen und mit unzähligen Beispielen aus der näheren und ferneren Umgebung sowie Koranzitaten belegt.
Das kann man Islamophobie nennen. Etwas weniger effekthascherisch kann man es vielleicht auch ganz einfach mit Fremd- und Vertrautheit, Nähe und Ferne begründen. Fundamentalistische Christen sind teils nicht weniger antidemokratisch, antiemanzipiert und aggressiv als manche islamischen Fundis. Dennoch fällt es eingeborenen Abendländlern leicht, sie als die zwar unangenehme, aber marginale Minderheit zu erkennen, die sie innerhalb der christlichen Glaubensgemeinschaft sind. Mit dieser Gelassenheit auch fundamentalistischen Randgruppen anderer Religionen zu begegnen, stünde einer Einwanderungsgesellschaft wie unserer gut. Gegendemos selbstverständlich auch dann.
Plötzlich teilt auch der Senat die Forderung des Volksbegehrens, den S-Bahn-Vertrag zu veröffentlichen. Eine Fassung steht schon im Netz - allerdings teils geschwärzt. von Stefan Alberti

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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