Mit ihrem harten Kurs riskiert Sri Lankas Regierung, die letzte Chance zu verspielen, den Konflikt dauerhaft zu lösen. Noch ließe sich durch Verhandlungen Frieden herstellen.von SASCHA ZASTIRAL
In Sri Lanka bahnt sich eine Katastrophe an. Der Militärapparat Colombos bringt sich in Stellung zur vielleicht entscheidenden Schlacht gegen die Hochburg der tamilischen LTTE-Rebellen im Norden der Insel. Dabei halten sich noch immer hunderttausende Zivilisten in der Region auf. Mit ihrer geplanten Großoffensive nimmt die Regierung den sicheren Tod unzähliger Menschen in Kauf.
Bereits der erzwungene Abzug der Hilfsorganisationen aus dem Gebiet ist verheerend. Mehr als 160.000 Menschen sind in den vergangenen Monaten vor den vorrückenden Regierungstruppen in die letzten Gebiete geflohen, in denen noch die LTTE das Sagen hat. Diese große Zahl an Flüchtlingen weiter zu versorgen, wird von nun an nicht mehr möglich sein. Und genau darauf spekuliert die Regierung: Die Rebellengebiete sollen ausgehungert werden. Hardliner-Präsident Mahinda Rajapakse war ohnehin immer dagegen, dass internationale Organisationen den Menschen in der Region helfen. Dreist warf er ihnen vor, die LTTE zu stärken.
Natürlich hat die Regierung die Menschen in den Rebellengebieten vor kurzem aufgefordert, die Region zu verlassen. Doch es musste ihr klar sein, dass diesem Appell nur wenige folgen würden. Zu tief sitzt die Angst vor Racheakten durch Sri Lankas Soldaten, die in der Vergangenheit häufig Gräueltaten an gefangenen mutmaßlichen LTTE-Kämpfern verübt haben.
Mit ihrem harten Kurs riskiert die Regierung, die letzte Chance zu verspielen, den Konflikt dauerhaft zu lösen. Noch ließe sich durch Verhandlungen eine friedliche Lösung herbeiführen. Alle Beobachter sind sich einig: Nach dem Verlust ihrer Gebiete werden die Rebellen in den Untergrund gehen und als reine Terrorgruppe weiter gegen Staatsvertreter kämpfen.
Eine durch Gräueltaten und Bombardements traumatisierte Bevölkerung wird dann kaum mit der Regierung zusammenarbeiten, die mit ihren Angriffen kurz zuvor etliche ihrer Mitmenschen getötet hat. Der Konflikt könnte sich auf diese Art noch jahrzehntelang hinziehen.
Der Refrain, die Griechen seien Schuld, erlaubt es, Griechenland neue Zugeständnisse abzuverlangen. Auch wird die Schuldfrage geklärt, falls das Land pleite geht. von Eric Bonse
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
21.09.2008 21:34 | Thaya
Vielen Dank fuer einen neutralen Bericht, der nicht von der Propagandamaschine der Sri Lankischen Regierung behaftet ist, d ...