Ausweichquartier für das bedrohte Freizeitzentrum Mellowpark gefunden. Initiative kam von der CDU.von LUKAS DUBRO

So skatet man richtig Bild: AP
Für den räumungsbedrohten Mellowpark in Treptow gibt es neue Hoffnung. Derzeit laufen Gespräche über ein Ausweichgrundstück für das Freizeitzentrum. Auf der brachliegenden Paul-Zobel-Sportanlage an der Wuhlheide könnten ab nächstem Sommer die Skatewettbewerbe stattfinden, die jährlich 24.000 Besucher anziehen, berichtet der Projektleiter des Mellowparks, Jens Werner.
Der Mellowpark wurde 2001 an der Friedrichshagener Straße errichtet. Er engagiert sich gegen die Neonazis im Bezirk und bietet Jugendlichen ein alternatives Freizeitangebot. Da die bundeseigene TLG-Immobilien nun auf dem Gelände Wohnkomplexe errichten möchte, müssen die Skater weiterziehen (taz berichtete). Seit über einem Jahr versuchten das Bezirksamt Treptow-Köpenick und die Betreiber des Skateparks ein Ausweichgrundstück zu finden - bisher ohne Erfolg.
Auch die Sportanlage an der Wuhlheide wurde schon ins Auge gefasst. "Bisher hieß es aber, die Fläche gehöre dem landeseigenen Liegenschaftsfonds", berichtet Projektleiter Jens Werner. Erst in der vergangenen Woche hatte Bezirksbaustadtrat Rainer Hölmer (SPD) erklärt, dass dies doch nicht der Fall sei. "Für das Grundstück gibt es lediglich einen Vermarktungsantrag, den wir problemlos zurückziehen können", sagte Gabriele Schöttler (SPD), Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick, der taz. Diese Erkenntnis habe man bei einer Überprüfung gewonnen, die das Bezirksamt nach einer große Anfrage der BVV-Fraktionen durchgeführt habe, erklärte Schöttler.
"Diese Wende hat so schnell keiner erwartet", sagt Projektleiter Jens Werner. Nun müsse verhandelt und Gutachten eingeholt werden, erklärt der Bezirksverordnete Wolfgang Knack (CDU). Er hofft, dass die Fläche alle Kriterien, wie etwa eine geringe Lärmbelastung, erfülle. Die CDU-Fraktion hatte die große Anfrage an das Bezirksamt initiiert.
Im Mellowpark fragt man sich derweil, warum der Bezirk die Überprüfung nicht schon viel früher durchgeführt habe. "Dadurch ist uns viel Zeit verloren gegangen", sagt Werner. Der Mellowpark habe nun noch bis Dezember Zeit, den Umzug über die Bühne zu bringen, das fordert die TLG Immobilien.
Die Bürgermeisterin hält dieser Aussage entgegen, dass der Mellowpark erst vor vier Wochen einen konkreten Plan für das neue Grundstück eingereicht habe.
Parteilinke bedauern Rücktritt des parlamentarischen Geschäftsführers und freuen sich auf den Ratzmann-Nachrücker: Er kommt aus ihrer Hochburg. von Sebastian Puschner

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Disney erlaubt seinen Mitarbeitern endlich offiziell das Tragen von Gesichtsbehaarung. Anlass für ein taz-Bartquiz.

Leserkommentare