Der Senat lehnt die Verbotsvorschläge der SPD zum Kampf gegen Alkoholmissbrauch ab und setzt auf Appellevon SEBASTIAN HEISER
Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) lehnt Vorschläge der Berliner SPD zur Bekämpfung des Alkoholkonsums von Kindern und Jugendlichen ab. "Das scheint mir nicht zweckmäßig zu sein", sagte Lompscher am Dienstag zu der Forderung, Alkoholkonsum für Minderjährige zu verbieten. Bislang ist lediglich der Verkauf von Alkohol an Jugendliche reglementiert - der Konsum durch die Jugendlichen selbst ist noch nicht verboten. Genau dieses Verbot hatte der Landesparteitag der SPD am vorletzten Samstag gefordert.
Darüber hinaus wollen die Sozialdemokraten, dass auch für leichten Alkohol wie Bier die Altersgrenze von 18 Jahren gilt. Doch Lompscher zweifelt daran, dass diese Forderung sinnvoll sei. "Das Problem ist, dass sich schon bei sehr jungen Kindern ab zehn Jahren bedenkliche Trinkrituale entwickeln", so Lompscher. Richard Meng, der Sprecher des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), hält zusätzliche Verbote sogar für "ein Zeichen des Scheiterns". Noch gebe es die Möglichkeit, den Alkoholmissbrauch durch Prävention und Aufklärung in den Griff zu bekommen.
Lompscher erneuerte am Dienstag ihren Appell an die Bezirke, Flatrate-Partys zu verbieten, bei denen nur einmal ein Eintrittspreis gezahlt werden muss und dann alle Getränke kostenlos sind. Der Senat prüft auch, ob Alkohol auf Spielplätzen verboten werden kann. Die laufenden Präventionsprogramme sollen weitergeführt werden. Lompscher fordert zudem die Alkoholindustrie auf, ihre Werbung "deutlich zu verändern". Die bisherige Imagewerbung müsse durch sachlichere Produktinformation ersetzt werden. Clara Herrmann, jugendpolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus kritisiert: "Halbherzige Aufrufe, Werbung für Alkohol weniger cool zu machen, helfen nicht weiter, wenn die Europameisterschaft von einer Brauerei gesponsert wird." Herrmann fordert ein komplettes Werbeverbot für Alkohol.
Flüchtlinge aus Syrien sollen dauerhaft in Berlin bleiben dürfen. Vorbild ist Brandenburg: Dort gilt seit Mittwoch ein formaler Abschiebestopp. von Marina Mai

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77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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