Freitag, 06.07.2018, 17 Uhr, ByteFM

taz auf die Ohren

Musikredakteur Julian Weber und Moderator Klaus Walter präsentieren aktuelle taz-Themen – begleitet von herausragender Musik. taz goes Radio!

Bild: taz

In Kooperation mit dem Internet-Radiosender ByteFM wird die Pop- und Kulturberichterstattung der taz in eine moderierte Radio-Version verwandelt. Jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr können die Themen der laufenden Woche dort angehört werden. Und dazu gibt es eine exklusive akustische Vorausschau auf die Wochenendausgabe der taz.

Die Themen des taz Mixtape vom 06.07.2018

• Hochgradig eigenständig, dennoch angeschlossen an die Tradition von Sängerinnen wie Erykah Badu oder Amy Winehouse: Steffen Greiner über „Lost & Found“, das Debütalbum des R&B-Wunderkinds Jorja Smith.

• Eine Zwickmühle namens Babelsberg. Der Waliser Gruff Rhys hat ein süffiges Soloalbum mit Orchester arrangiert – und dieses nach der Filmstadt in Potsdam benannt. Sylvia Prahl über musikalische Leichtfüßigkeit und inhaltliche Substanz.

• Nihilismus völlig frei von Ironie: Schwesta Ewa und 187 Strassenbande glorifizieren Straftaten nicht nur, sie begehen sie auch. Mit ihrem Gangsta-Rap sind sie im deutschen Mainstream angekommen, beobachtet Beate Scheder.

• Politisch, poetisch, ruppig. Beim „Martin Hossbach Abendn“ feierte das Label des Berliner Kurators Martin Hossbach zwei neue Veröffentlichungen: Michaela Meises Album „Ich bin Griechin“ und „Kabinett Von Papen“ von Dirty Dishes. Robert Mießner stellt beide vor.

• Worte ohne Selbstverständlichkeit: Die israelische Künstlerin Victoria Hanna stotterte als Kind, ist nun Schauspielerin und Musikerin. Als solche verarbeitet sie unter anderem ihre Kindheit in einer orthodoxen Familie. Philipp Weichenrieder über den Kampf um die eigenen Worte.

• Sichere Wahl in unsicheren Zeiten. Die Prog-Rocker King Crimson sind auf „Uncertain Times”-Tour. Tim-Caspar Böhme erzählt die unterbrechungsreiche Geschichte der Band um Robert Fripp und befindet: Disziplin macht sich bezahlt.

• Lärmen im Laboratorium. Im Hamburger Golden Pudel Club feiert ein Festival den Musiker Conrad Schnitzler. „Eruption“ entdeckt die 70er wieder und das Happening als Prinzip, schreibt Thomas Lindemann.

Hier können Sie den Live-Stream von ByteFM anhören:

Über Popmusik zu lesen, ist das eine. Wie sich das anhört, was die Autoren da beschreiben, das andere. Deswegen gibt es das taz Mixtape im Radio auf ByteFM.

 

Für die wöchentliche Radiosendung der taz konnte Klaus Walter gewonnen werden, der 1980 in der taz über das Debütalbum der Fehlfarben „Monarchie und Alltag” schrieb und seit über 25 Jahren einer der profiliertesten Popkultur-Radiomacher ist. „Wir bei ByteFM finden, dass die taz über Popkultur so vielfältig und interessant schreibt wie keine andere deutschsprachige Tageszeitung”, sagt Walter.

 

„Pop hat viel mit Musikhören zu tun. Wir wollen deshalb mit dem taz Mixtape gewissermaßen vom geschriebenen Text zum musikalischen Einordnen hinüberfaden”, sagt Julian Weber, Musikredakteur der taz und Mitkoordinator des Projekts.

 

Jeden Freitag, 17 bis 18 Uhr auf ByteFM.